Ziel von Crossover e.V.
Von der Notwendigkeit, die Integrationsprobleme in Deutschland zu lösen, muss man niemanden mehr überzeugen. Leider ist Integration aber nicht in der Theorie zu bewältigen, es bedarf Möglichkeiten, sich zu entwickeln und aufeinander zuzugehen. Ängste müssen überwunden werden, um Perspektiven entstehen zu lassen; Kommunikation muss gelernt werden, um Chancen, die sich einem bieten, wahr zu nehmen.
Aus diesen Überlegungen heraus haben Samy Deluxe, Marvin Willoughby und Julia von Dohnanyi im Herbst 2007 den Verein Crossover gegründet. Die Idee war, etwas gegen die wachsenden Grenzen zwischen Kindern unterschiedlicher Stadtteile und Schulformen zu unternehmen. Diese Grundideen hat der Verein Crossover, damals beginnend in Hamburg, bisher an über 20 Schulen mit ca. 5000 Schülern in den Workshops deutschlandweit erfolgreich umgesetzt. Als Aufhänger der Begegnung nutzt „crossover e.V.“ die enorme Begeisterungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Schüler, wenn sie auf Idole wie Samy Deluxe und Marvin Willoughby treffen
Durch die Teilnahme an unseren Sportkursen und den vielseitigen Themen-Workshops lernen Kinder mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen miteinander zu arbeiten. Dadurch entdecken sie neben eindeutigen Unterschieden auch ihre Gemeinsamkeiten. Sie lernen vor allem, dass neue Eindrücke auch neue Chancen bedeuten und Ängste überwunden werden können.
Der Begriff „Crossover“ kommt sowohl in der Musik als auch im Sport vor. In der Musik beschreibt Crossover verschiedene Musikstile, die sich zusammen tun um etwas Neues zu kreieren. Im Basketball ist Crossover eine Dribbel-Bewegung, mit der der Spieler den Ball von einer Hand zur anderen dribbelt, um damit schnell und sicher eine neue Richtung ein zu schlagen. Beide Begriffe passen nicht nur zu unserem Musik- und Sportunterricht, sondern beschreiben auch unser Ziel sehr passend. Wir wünschen uns, dass die Jugendlichen ihre Diversität positiv nutzen lernen und daraus neue Chancen für ihr Leben erkennen.





